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Chemnitzer Jazzclub e.V.

im Foyer des Staatlichen Museums für Archäologie Chemnitz um 19.30 Uhr

Rolf Kühn UNIT

Rolf Kühn - cl                                                        Christian Lillinger – dr

Johannes Fink - b                                                         Ronny Graupe - g

Rolf Kühn :

Was gibt es zu sagen über diesen Großen des deutschen/Europäischen Jazz, der 1948 bereits bei der damals wohl besten Nachkriegs-Bigband, der Bigband Leipzig, unter Kurt Henkels Saxophon und Klarinette spielte, dann Solist im RIAS-Tanzorchester wurde, lange bevor es „Jazz-Echos“ gab, und ab Mitte der 50’er bis in die Sechziger Jahre „Bester Klarinettist“ in allen europäischen Jazzpools war ?

Rolf Kühn hatte 1956 erste Auftritte als Bandleader mit Caterina Valente in New York und wurde dort von Benny Goodman engagiert. Er bewies seine Internationalität schon damals durch Auftritte u.a. im New Yorker Club "Birdland", im "Blue Note" in Chicago und beim "Newport Jazzfestival" u.a. mit John Coltrane, Cannonball Adderley, J.J. Johnson, Chet Baker.

1958-1960 leitete er die Benny-Goodman-Band in dessen Abwesenheit und war dann Solo-Klarinettist im Tommy-Dorsey-Orchester.

In den Folgejahren absolvierte er Auftritte an der Metropolitan Opera in New York, beim "Newport-Festival", Tourneen mit Friedrich Gulda, mit Horst Jankowski in der UdSSR sowie zahlreiche Aufnahmen mit Albert Mangelsdorff, Daniel Humair, Randy Brecker, Chick Corea, Joachim Kühn u. a.

Seit 1968 ist Rolf Kühn als musikalischer Leiter für zahlreiche Uraufführungen, Erstaufführungen und Festaktivitäten ( "Jesus Christ Superstar", "Chicago", "Grand Hotel", "Blue Jeans", "Eins Zwei Drei", Der Blaue Engel", 750-Jahr-Feier Berlin, offizielle 700-Jahr-Feier der Schweiz) u.a. am Thalia-Theater und Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, Schloßparktheater Berlin, Theater an der Wien und am Berliner Theater des Westens, tätig gewesen.

Kompositionsaufträge hatte er u.a. für die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker (Teldec / EMI) und die Kinderrevue "Münchhausen junior". Zum seinem 80. Geburtstag erschien die Biografie "Clarinet Bird: Rolf Kühn - Jazzgespräche". Er erhielt viele Preise wie z.B. mehrfach den Jazz-ECHO, zweimal den Preis der deutschen Schallplattenkritik. Sein neues Album "SPOTLIGHTS" erschien 2016.

& UNIT

„… In der Spielvereinigung "Rolf Kühn Unit" mit Ronny Graupe, Johannes Fink sowie Christian Lillinger trifft der Klarinettist mit exzellenten Musikern der Berliner Szene zusammen, die seine Söhne oder gar seine Enkel sein könnten. Im Prozess gemeinsamen Improvisierens kommt es zum beständigen Geben und Nehmen. Die Jüngeren profitieren vom musikalischen Erfahrungsschatz des Altmeisters, der sich seinerseits von den frischen Ideen seiner Bandmitglieder inspirieren lässt und auf diese Weise eindrücklich zum Band der Generationen im Jazz bekennt. Rolf Kühn, …., verbindet in seinem Spiel Eleganz mit Wagemut und vitale Musizierfreude mit reifer Souveränität…“

(Dr. Bert Noglik)

„…Johannes Fink, Ronny Graupe und Christian Lillinger sind auf handwerklich herausragendem Niveau geerdet und dabei in ihrem zu jeder Zeit unkonventionellen Spiel von einem berstenden Druck, der geeignet ist, Hörgewohnheiten nachhaltig zu verändern. Allein Lillinger mit seiner filigran polyrhythmisch grundierten, klangästhetisch aber bisweilen fast an einen Punk-Schlagzeuger erinnernden brachialen Gewalt riss immer wieder kreativ zu befüllende Löcher auf, in die sich das Ensemble kongenial und vollkommen egalitär mit einer Entdeckerlust stürzte, die tatsächlich einen komplett klischeefreien Abend ermöglichte….“

(Jazzpodium)

Mit Rolf Kühns Sehnsucht nach der alten Heimat, in Chemnitz und Umgebung spielte er oft mit der Kurt Henkels Band oder mit Fips Fleischer, und mit dem jungen Chemnitzer Jazzmusiker Ronny Graupe, schließt sich ein weiterer Kreis unserer Arbeit für den „Jazz Im Süden“ hier in Chemnitz nun bereits im 25’ten Jahre!

Vorband: Fabia Mantwill Quintett

Die Saxophonistin, Vokalistin, Komponistin und gebürtige Chemnitzerin Fabia Mantwill präsentiert zusammen mit ihrem langjährigsten Bandmitglied, dem Chemnitzer Schlagzeuger Tom Friedrich, sowie drei weiteren internationalen Musikern neben Jazzstandards auch eigene Kompositionen. Sie leitet z.Zt. mehrere Ensembles, auch mit internationaler Besetzung, für die sie komponiert. Sie erzählt dabei von besonderen Momenten während ihrer Reisen durch Afrika, Asien, Europa und Südamerika.

 

 Eintritt: Nur Abendkasse 25,00 €, ermäßigt 20,00 €

 

 

 

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Der chemnitzer jazzclub e.V. wird gefördert durch den Kulturbetrieb der Stadt Chemnitz.

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